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Didgeridoo Art > Portrait

Meine Didgeridoo Biographie:

Als ehemals „nicht Musiker“ oder als Unmusikalischer, habe ich vor 12 Jahren mir das Didgeridoo Spielen beigebracht. Da ich meine autodidaktische Art und Weise des Lernens liebe, habe ich mir ein Buch mit den Spielanleitungen zugelegt. Bis ich mir mein erstes, eigenes Didgeridoo gebaut habe, spielte ich ausschliesslich auf Karton Didges. Nach eineinhalb Jahren hatte ich das Bedürfnis einen Kurs zu besuchen, was mir bei Gary Thomas möglich wurde. Danach habe ich mich nur noch auf mein eigenes Spiel fokussiert, mit dem Wunsch, meinen eigenen Stil zu finden, was das auch immer bedeuten sollte.

Mittlerweile habe ich in den Jahren viel Didge-Kurse für Anfänger und

   
Fortgeschrittene abgehalten. Dies ermöglichte es mir, mich selber weiterzuentwickeln und dadurch ein tieferes Verständnis für die Vielfalt von Rhythmus, Klang-Farben und –Formen zu erhalten. Leider hatte ich noch nicht das Vergnügen Australien zu besuchen. So wurde für mich das Didgeridoo zum Schwizzeridoo. Die Erfahrung zu machen, dass auch ein  Musiker in mir steckt, hat mich zu einem neuen Selbstwert geführt, der mich immer wieder begeistert.

Viele Anlässe aller Art haben dem Didgeridoo eine reiche Plattform ermöglicht. Bei Darbietungen, in Konzerten, Festivals, verschiedenste Partys und Anlässe, an Schulen und Vernissagen brachte das Schwizzeridoo immer eine besondere Klangwelt zu Tage. Auch im Bereiche des Heilens, der Schamanischen Arbeit und bei Zeremonien vermag dieses unscheinbare Rohr Welten zu bewegen. Zwischenzeitlich ist das Didge nichts Exotisches mehr, sondern einheimisch, hier gewachsen und hier geblasen. Ein bereicherndes Geschenk, dass sich jeder Mann und Frau selber geben kann .

Didgeridoo spielen zu lernen ist eine einfache Sache. Das Didge so zu spielen, dass es eine Geschichte erzählt, kann allerdings mehr an Erfahrung und Einfühlsamkeit erfordern. Einfachheit und Komplexität finden beim Didgeridoo eine interessante Synthese.

Begeisterte Kursteilnehmer.
Das Kartondidge das zur Herausforderung wird.
Aus Kartonrohren die für den Unterricht Verwendung finden werde kunstvoll bemalte Didgeridoos.
   
   

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unter Kursangebote sind die aktuellen Didgeridoo Kurse aufgeführt.
 Der Ast vom Lebensbaum:

Seit Urzeiten gibt es ihn, den ausgehöhlten Ast. Der Wind der durch ihn bläst und eine Melodie auf ihm singt. Und weil die Menschen den Wind in sich tragen, lernten sie von ihm und spielten  mit. Erfolgreich, denn bis heute wurde das Wissen davon bewahrt. Das Didgeridoo tönt seit dem Beginn der Zeit bis zum Ende der Zeit. Es verbindet die großen Zyklen der Gezeiten, der bekannten und den längst entschwundenen Wirklichkeiten. Die Termiten haben das Bitten der Mutter Erde gehört, mehr hohle Stämme zu produzieren, damit der Klang auf ihr noch vielseitiger, größer und reicher werde. Die Aborigines, als Unveränderte haben in der Evolution der Erde ihre Hüterrolle wahrgenommen. Gleich wie das Didgeridoo, das in sich leer ist, haben sich diese Menschen Innen wie Außen von den materiellen Einflüssen frei gehalten. Diese innere Leere schafft Platz für das Empfangen geistiger Werte in Verbindung zu der eigenen Seele und den Zusammenhängen der geistigen Welt. Der Mensch als Mittler zwischen Himmel und Erde. Als Hüter des Wissens, das seit Urzeiten in jedem Sandkorn, in jedem Grashalm und in den Sternen zu lesen ist. Das Wissen das es seit der Evolution gibt und in den Adern eines jeden Wesen fliehst. Werkzeug und Wirkung für dieses Wissen zu sein um das Unten mit dem Oben zu verbinden, den Himmel auf Erden zu bringen, stellt eine großartige Möglichkeit und Herausforderung dar, unser Menschsein wahr zu nehmen.

Eine Vielfalt an Didgeridoos aus einheimischen Hölzern.In dieser Urverbundenheit ist der Mensch wieder eins mit der Mineralien-, der Pflanzen- der Tier- und Menschenwelt. Geboren aus der göttlichen Substanz der Mutter Erde, der vier Elemente. Geist oder Spirit aus der vierten Dimension, gekleidet in einen zeitlich begrenzten Körper aus dreidimensionaler Materie. Als wandelndes Wesen, in stetiger Verbundenheit zu den Ahnen und dem Heiligen Traum der uns hier her geräumt hat. Wir sind wie ein Licht- und Wissensbringer für die Erde und für alle Wesen, die auf dieser Erde wohnen.

Wird der Ast des Didgeridoo verstopft, kann der Wind nicht mehr singen. Durch dieses innere Angefüllt sein mit weltlichen Belangen, versiegt das innere Wissen und damit die innere Verbundenheit zum eigenen Ursprung und Urklang. Die Verbindung zur eigenen Seelenkraft wird unterbrochen und die Seele fängt an zu leiden. Die Materie wird wichtiger als der Spirit der sie erhält und erschaffen hat

Die Umkehr bedeutet den Ast wieder durchzupusten und alte Rückstände wieder loszulassen und zu transformieren. Wieder durchlässig werden um sich zu öffnen für das Unaussprechbare. Dem Raum wieder die Würde und den Respekt geben, der die Verbindung zu allem wieder herstellt. Nicht als isoliertes Wesen unterwegs sein, sondern in der Allverbundenheit, dem Ungetrenntsein in der Erinnerung wieder erwachen.

Didgeridoo Bau-Seminar:

Jeder Didge- Spieler kommt einmal an den Punkt, wo er sich ein eigenes Didgeridoo selber bauen will. Die folgenden Fotos zeigen die Entstehungsgeschichte von fünf Schwizzeridoos. Eine Reise zum Klang der eigenen Kreativität.

Die Äste werden im Wasser eingeweicht, damit sich die Rinde leicht entfernen lässt.

Stechbeutel um Hammer sind wichtige Werkzeuge für das Ausnehmen des Astes. Die schnellere Variante bietet die Kettensäge, die aber sehr viel Feingefühl erfordert.

Der Ast mus für das Bearbeiten auf einem geeigneten Untergrund festgeklemmt oder festgebunden werden.

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Begeisterung und Freude nach getaner Arbeit.

 

Das erste Konzert unter der grossen Trauerweide. Die Zufriedenheit aller Beteiligten ist förmlich spürbar.

Veranstaltungen und Festivals:

In Konzert: Inferno Auftritt November 2004

Inferno Konzert

Festivals bringen Menschen gleicher Gesinnung in die Erfahrung der Vielfalt.

Open Air Val Lumenzia, ein Ort der Begegnung.

Zwei Tage Musik im Tal des Lichtes.

Walter

Faszination, das Didgeridoo zum Klingen zu bringen.

Bemalte Didgeridoos aus Bali.

                        

    

 

 

    

 
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