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seit 40 Jahren geschmiedete Bronze
1969 hatte ich zum ersten Mal ein Stück Schmiedebronze in meinen Händen. Daraus schmiedete ich die erste Bronze Skulptur, die Stammtischfigur für das Hotel Drei Könige, die nebenan abgebildet ist. Seit dieser Zeit sind eine reiche Vielfalt an Skulpturen aus diesem faszinierenden Metall entstanden. Die Esse mit seinem Feuer dient zum Erwärmen der Bronze, die bei ca. 850 Grad schmiedbar ist. Das Überhitzen des Metalles stellt immer ein Problem dar. Passiert es doch ein mal, so wird das feste Metall augenblicklich flüssig. So kann es immer wieder passieren, dass ein überhitztes Teil einer Skulptur abbrennt und nicht mehr reparabel ist. Aus diesem Grund erfordert das Schmieden von Bronze einen klaren Fokus und höchste Aufmerksamkeit.
Auf dem Amboss mit vielen Hammerschlägen geformt, entstehen aus einem Bronzerohling die unterschiedlichsten Skulpturen. Sie sind oft mit vielen Abspaltungen geschaffen, sodass es nicht einfach ist, den Herstellungsvorgang einer fertigen Skulptur nachvollziehen zu können. Dazu sind die Baumskulpturen die besten Beispiele.

Die Technik zum Schmieden von Bronze habe ich mir in den vielen Jahren selber angeeignet. Die Bronze ist wohl bekannt in der Kunst- und Glockengiesserei, aber nicht in der Schmiedekunst. Das Erhitzen im Feuer gibt der Bronze eine dunkelbraune Farbe. Das anschliessende Anbürsten, Anschleifen und Polieren der Oberfläche verleiht ihr einen lebendigen Kontrast zu den vertieften Strukturen der Oberfäche. So entsteht die goldene Farbe der Bronze bis hin zum Dunkelbraun.
Von April bis Oktober stelle ich individuelle Schmiede-Kurse zusammen, die auf das Interesse der Teilnehmer ausgerichtet sind.
Die Skulptur, "Nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen" symbolisiert das archaische Wissen der Frau. Die Erinnerung in die Vergangenheit und in die Zukunft der Zeit. Ps. Das Sonnenlicht kann ganz schön blenden.
PDF Artikel in der internationalen Zeitschrift für metallgestalter HEPHAISTOS.
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