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Mein Name ist Walter B. Probst. Es ist mir eine grosse Freude, Ihnen meine Homepage präsentieren zu dürfen. Ich wünsche Ihnen viel Spass und Vergnügen dabei. Vielen Dank für Ihren Besuch.

Lebensstationen

13.3.1950

in der Schweiz geboren    

1950 - 1965

hatte ich eine ganz "gewöhnliche" Kindheit

1966 - 1968

Lehre als Kunstschmied

1968 - 1970

Kunstgewerbeschule Basel

1970

Überlandreise nach Asien

1971 - 1975

in Indonesien, Batik Studium

1975

Rückkehr in die Schweiz

1975 - 1978

Spitzen Batik Textilveredelung, Kurse und Unterricht in Batik

1978

Rückkehr zum Schmiedefeuer, Faszination Schmiedebronze

1979

Zeichnungslehrer Kantonsschule Sargans

1980

Einrichten meiner ersten eigenen Schmiede bis 1995

1982 - 1986

Mehrere Indien Studienaufenthalte

1986 - 1989

Mehrere Reisen nach Indonesien zur künstlerischen Zusammenarbeit

1992

Entdeckung meiner Aquarell-Maltechnik mit intensiven Studien und Kurse bis heute

1992                  1993

Schmieden der ersten Kristallfassungen bis heute       Die schamanische Weltsicht und der Einfluss auf meine Person und meine Kunst bis heute

1999

Rückkehr zum Ort meiner Kindheit und Übernahme der Räumlichkeiten und der Werkstatt meines Vaters

 

Werdegang

Die Guscha, Mosaik an der Werkstattwand.Meine Schul- und Lehrjahre zeigen nichts Spektakuläres. Ich war zurückhaltend und schüchtern und sehr oft allein. Nach meinem Berufsabschluss als Bauschlosser-Kunstschmied besuchte ich die Kunstgewerbeschule in Basel. Hier hatte ich die Möglichkeit mich in den  unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen auszubilden. Eine wichtige Erfahrung, die mir die erste Grundlage der Zeichnens und Gestaltens vermittelte. Innerlich fühlte ich mich aber unruhig und verspürte den innigen Drang die Schweiz zu verlassen und auf Reisen zu gehen.

So verliess ich die Schweiz und reiste zusammen mit meiner damaligen Freundin auf dem Landweg nach Asien. Meine Absicht war es, so weit wie möglich weg von zu Hause, um Neues, Unbekanntes kennen zu lernen. Das Land , das für mich die grösste kulturelle und künstlerische Anziehungskraft ausübte, war Indonesien. Für die nächsten dreieinhalb Jahre wurde dieses faszinierende Land zu meiner neuen Heimat.

Batiken in Indonesien zwischen 1972 bis 1975.Hier fand ich die Möglichkeit mich in die Welt des Batiks autodidaktisch einzuarbeiten. Jahr für Jahr lernte ich neue Batiktechniken, wobei ich die Vielfalt der traditionellen Batik als Anregung und Inspiration als Leitfaden nahm. Ich war fasziniert in der Welt dieser einzigartigen Textilveredelung zu experimentieren und eine Vielzahl neuer Erkenntnisse zu machen. In dieser Zeit habe ich ca. 100 Batikbilder angefertigt, die in ihrer Art alle einzigartig sind. In der Galerie sind die meisten dieser Arbeiten aufgeführt.

Zurück in die Schweiz habe ich nach den Möglichkeiten gesucht, die Batik in unsere Kultur zu integrieren. Irgendwann hatte ich die faszinierenden Erkenntnisse, mit der Batik-Technik die Weiss-Spitzen einzufärben und sie bunt zu gestalten. In zwei Jahren, 78 bis 80, sind viele Weiss-Spitzen farbig geworden. Blätter in grün, Blumen in rot und Umrandungen in blau.

Ausstellung 1978 mit Knüpfbatik Kursarbeiten.

Die Ergebnisse öffneten völlig neue Dimensionen im Gestalten von textilen Spitzen und derer Anwendung. In verschiedenen Kursen habe ich jahrelang meine Batik-Erfahrungen an Interessierte weiter vermittelt. Dann wurde es über die Jahre hinweg still um die Batik.

1978 hatte ich die Möglichkeit mir eine kleine Schmiede in meinem gemieteten Haus einzurichten. So kam ich zurück ans Schmiedefeuer und erlernte durch Selbststudium das Schmieden und Verarbeiten von Bau- Bronze, einer eigentlichen Schmiedelegierung. Über Jahre hinweg lernte ich die technischen Eigenheiten dieses Metalles kennen. In meiner Galerie sind viele solcher Arbeiten aus dieser Zeit bis zum heutigen Schaffen ausgestellt. In allen meinen Skulpturen ist meine typische künstlerische Handschrift erkennbar. Dies trifft auch auch auf meine Bilder und Zeichnungen zu. Für mich ist es wichtig im skulpturellen wie im malerischen Gestalten Synergien zu erschaffen, die erkennbar sind.

Die Maltechnik, die alle Rahmen sprengt.1992 entdeckte ich nach einer intensiven Zeit des Malens eine neue Maltechnik, die grossartige Ergebnisse hervorbringt. Ich gab ihr den Namen "der Tanz mit Wasser und Farben". Mit dieser Maltechnik ist es für alle möglich Erfolg im Umgang mit Pinsel und Farben zu haben. Sie bietet ein Mal-ABC das sehr schnell aus Laien "Künstler" macht. Heute vermittle ich diese einzigartige Technik an Kursen und Seminaren. Mir persönlich hat sie Zugang zur abstrakten Malerei ermöglicht, was ich früher immer gemieden habe.

Meine erste Begegnung mit einem Medizinrad. Arizona 1992.

Die darauf folgende Zeit galt meiner eigenen Entwicklung. Das Leben zeigte mir, dass ich mich zu verändern hatte. So kam ich 1992 zum ersten Mal in Amerika in Berührung mit dem Schamanismus. Ich hatte allen Grund, meine persönliches Leben zu verändern. Ich suchte und brauchte Heilung, denn mit 19 Jahren war mir von Ärzten gesagt worden, dass ich unheilbar krank sei. So habe ich mich Jahrelang einer schamanischen Ausbildung unterzogen, die mir eine neue Sichtweise der Dinge, meiner Krankheit und meiner Person möglich machte. Mein Motto lautete folgender massen: "Wenn ich mich selbst krank machen kann, kann ich mich auch selbst wieder gesund machen". So habe ich im Laufe von  13 Jahren eine emotionale Kehrtwende gemacht, die mir zu meiner Gesundheit verhalf und mir eine neue, neunfältige Weltanschauung ermöglichte. So entstand die Shamanic Art, oder die Kunst sich selber zu heilen.

Didgeridoo bietet Klang für viele Anlässe.In meiner Schamanischen Ausbildung waren selbstgewählte Kriegeraufgaben eine besondere Herausforderung. Eine solche Aufgabe wurde für mich das Didgeridoo. Seitdem begleitet mich seit Jahren der Klang dieses faszinierenden Instrumentes in meinem  künstlerischen Schaffen. Das Weitervermitteln an Kursen hat mir immer wertvolle Erfahrungen und Verständnis gebracht. Zum Didgeridoo ist der Gesang neu dazu gekommen  sowie Rhythmus und Perkussion. Die Musik steht nun als Gegenpol zu meinem kreativen Wirken. Klang und Rhythmus sind Gemälde mit Klangformen und Farben. Umgekehrt kann ein Gemälde oder eine Skulptur Musik sein, die schwingt und klingt.

Meine Kinder:

Ich bin stolzer Vater von fünf Kindern. Alle haben sie mit meiner Eigenentwicklung sehr viel zu tun.
Meine drei Töchter aus der ersten Beziehung, Angela (1972 in Indonesien geboren), Nadia und Sarah (79, 80 ) sowie meine zwei Söhne aus zweiter Beziehung, Andrew und Gabriel, (90, 93) haben meinen kreativen Ausdruck immer beeinflusst

Alle dabei, bei der Hochzeit meiner ältesten Tochter, Angela.

 

 

 

 

 

 

 

Gabriel, Sarah,  Angela, Nadia und Andrew.

 
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